Ein Überblick über die Ereignisse der letzten Wochen. Nur grob aufgearbeitet.
Der Vorsitzende der bayerischen Landesgruppe der SPD Ludwig Stiegler (MdB) möchte 2009 seine politische Karriere beenden. Sein derzeitiger Stellvertreter als Landesgruppenchef Florian Pronold soll Stieglers Amt übernehmen. (Quelle: Spiegel)
Gabriele Pauli, Ex-CSU-Mitglied bis sie im vergangenen November die Partei verließ, ist nicht mehr Landrätin des Landkreises Fürth. Nach 18 Jahren im Amt hatte Pauli bei den letzten Wahlen im März auf die erneute Kandidatur verzichtet. Ihr Nachfolger wird Matthias Dießl (CSU). Gerüchten zufolge denkt Pauli darüber nach, eine neue Partei zu gründen. (Quelle: Spiegel)
Die bayerische Landes-SPD wirft den GRÜNEN vor, bereits auf ein schwarz-grünes Bündnis im Freistaat zu spekulieren. Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landesgrupe, Florian Pronold, warf den GRÜNEN vor, sie wollten keine Änderung der Verhältnisse, sondern eine “Fortsetzung des Schreckens mit Schwarz-Grün”. Ewald Schurer, Bezirksvorsitzender der oberbayerischen SPD, unterstellte den GRÜNEN neoliberale Tendenzen. Er könne nicht mehr länger zusehen, wie “die GRÜNEN lieb Freund machen mit den Schwarzen”. Sepp Dürr, Fraktionschef der GRÜNEN im bayerischen Landtag, erklärte die Bezichtigungen für falsch: “Nach der Landtagswahl im Herbst werden wir nicht mit der CSU koalieren.” Sepp Daxenberger, Chef der GRÜNEN-Landesgruppe: “Ich will kein Filz-Verlängerer sein.” Gleichzeitig schoss Dürr auch gegen die SPD: Wenn man die CSU ablösen wolle, dann “muss sich [die SPD] endlich am Riemen reißen und aus dem tiefen Tal rauskommen”. Derzeit schlossen weder SPD noch GRÜNE und FDP ein großes Bündnis aller bisherigen Oppositionsparteien aus, mit dem man die CSU beim Nicht-Erreichen der absoluten Mehrheit stürzen könnte. Angesichts der Möglichkeit eines Einzugs der Freien Wähler oder der Linkspartei ins bayerische Landesparlament wurde bereits von einer “Regenbogenkoalition” fabuliert. (Quelle: Spiegel)

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